Am Tag der Hochzeit soll alles stimmen, geplant bis ins kleinste Detail. Die Blumen passen zu den Servietten und die Krawatte des Bräutigams zum Brautkleid – nicht zu vergessen das Styling und Make-up, um den Look perfekt zu machen. Doch wie wird man zum Blickfang ohne verkleidet oder überschminkt zu wirken? Die Entscheidung, ob die Braut selbst Hand anlegt oder doch lieber einen Profi engagiert, will gut überlegt sein. 

Professionelles Styling

Drei von vier Bräuten setzt sich also bei den Hochzeitsvorbereitungen mit dem Thema professionelles Styling auseinander. Was gibt es hierbei zu beachten? Sylke Mann, Geschäftsführerin von weddix.de, rät aufgrund der teilweise langen Vorlaufzeiten der Stylisten die erste Terminabsprache bereits ca. 3 Monate vor dem eigentlichen Hochzeitstermin zu vereinbaren: „Für dieses erste Beratungsgespräch sollte sich die Braut wirklich viel Zeit nehmen, um alle Details ausführlich besprechen zu  können. Im Idealfall ein Foto des Brautkleids und des Brautschmucks mitnehmen. Der Stylist erstellt dann ein ganzheitliches Konzept, im perfekten Zusammenspiel der einzelnen Komponenten.“   

Make-up

Ebenso wird auch das Make-up passend zu Frisur, Typ und Kleid abgestimmt. An erster Stelle sollte die Braut natürlich aussehen und nicht überschminkt wirken. Aber Vorsicht – auch nicht zu dezent schminken, damit die Braut auf den Fotos nicht blass wirkt! Wichtig ist, dass die Haltbarkeit von morgens bis abends gewährleistet ist. Dies wird am besten durch wasserfeste Produkte sichergestellt, denn so kann auch hier und da ein Tränchen der Rührung ohne bleibenden Schaden vergossen werden. Damit die Haut ebenmäßig und rein erscheint, sollte ein Make-up im Hautton und Concealer aufgetragen werden, um Augenringe, sowie Schatten an den Augenwinkeln zu kaschieren. Allgemein gilt, dass Augen und Lippen niemals gleich stark zu betonen sind. Fällt also das Augen Make-up üppiger aus, empfehlen sich  Lippenstifte in Rosé oder Nudetönen, denn weniger ist beim Brautlook mehr!

Probestyling

Die Kosten für ein Probestyling belaufen sich meist auf 80-120 Euro, die gleiche Summe kostet dann auch das finale Styling am Tag der Hochzeit plus Anfahrtskosten. Für den großen Tag sollte der Termin mindestens 3-4 Stunden vor der eigentlichen Trauung angesetzt werden, damit keine Hektik entsteht und sich die Braut noch an Frisur und Make-up gewöhnen kann. 

Zähne

Mögliche Zahnarzttermine zum Reinigen oder Bleichen der Zähne sollten circa 2 Wochen vor dem Trauungstermin angesetzt werden, um ein maximales Ergebniss zu erzielen. Haarbehandlungen wie Tönungen & Strähnchen werden optimal 1-2 Wochen vorher angewendet. 

Mani- und Pediküre

Zu guter Letzt erhalten die Nägel 3 - 4 Tage vor der Hochzeit ihren letzten Schliff durch Mani- und Pediküre. Diese Zeitspanne ist lang genug, um nicht in Termindruck zu kommen, aber auch kurz genug, damit die Nägel am Hochzeitstag noch perfekt aussehen. Um zu kurze oder absplitternde Nägel zu umgehen, entscheiden sich viele Bräute für die länger haltbare und stabilere Variante: Acryl- und Gel-Nägel. Hierbei wird ein aushärtendes UV Gel auf die Nägel aufgetragen und diese können dann nach Belieben lackiert, mit Nail-Art gestaltet und gefeilt werden. Die Wahl fällt dabei oft auf die dezente, etwas kürzer gehaltene Form,  mit weißen Spitzen, den sogenannten French Nails.

Beauty-Täschen

Damit keine Hektik in letzter Minute aufkommt, empfiehlt es sich bereits vorab die Brauttasche inklusive Beauty-Täschchen zu packen. So kann der Look zwischendurch jederzeit aufgefrischt werden. Hier dürfen Lippenstift, Taschentücher, Deo, Mascara und Make-up, sowie Parfüm natürlich nicht fehlen.