Was sind Weihnachtsgeschenke ohne das richtige Geschenkpapier? Welche Farben liegen im Trend? Bei Rot (Dunkelrot, Bordeauxrot, Feuerrot...) und Gold hat man die größte Auswahl, Creme/Champagner, Silber, Türkis und Dunkelgrün erfreuen sich in diesem Jahr ebenfalls großer Beliebtheit.

Geschenkpapiere in Rot- und Goldtönen sehen trendy aus

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Die weihnachtliche Kombination aus Rot und Gold ist der Dauerbrenner unterm Weihnachtsbaum und sieht immer gut aus.

Wer nichts extrem Buntes haben möchte, nimmt ein zweifarbiges Papier - weiß und gold, braun und gold, grün und gold oder rot und gold und wählt dazu eine passende Schleife, was bei sehr bunten Papieren schwierig ist.

Mit Naturmaterialien verzierte Weihnachtsgeschenke

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Klassisches Packpapier, Schnüre und Kiefern- oder Tannenzapfen sowie Zweige sind eine gute und nachhaltige Idee, um Geschenke zu verpacken.

Man kann Geschenke aber auch anders als mit Schleifen verzieren, zum Beispiel mit Naturmaterialien, die man draußen gesammelt hat. Am Ende des Artikels haben wir noch ein paar Tipps dazu zusammengestellt.

Geschenkpapier kann ins Altpapier

Normales Geschenkpapier kann - im Gegensatz zu Geschenkfolien - bedenkenlos ins Altpapier gegeben werden. Vor allem, da bei der Herstellung in Deutschland ausschließlich migrationsarme Druckfarben verwendet werden. Im Altpapier trägt das gebrauchte Geschenkpapier zu der mittlerweile enorm hohen Recyclingquote von 76 Prozent bei.

Spitzenband aus Stoff ist eine tolle Idee fürs Verzieren von Weihnachtsgeschenken

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Spitzenbänder aus Stoff sehen nicht nur gut aus, sie lassen sich auch wiedervwenden, egal ob erneut als Geschenkband oder für andere Bastelprojekte.

Geschenkpapier aufheben und wiederverwenden

Zu Omas Zeiten wurde Geschenkpapier oft aufgehoben und gebügelt. Der Trend zum Mehrfachnutzen hält aber weiter an - Reste werden zum Dekorieren verwendet, man bastelt daraus eigene Weihnachtskarten, Kerzenhalter, Platzsets.

Bogenware spielt zu Weihnachten eigentlich keine Rolle mehr - 95% der Verkäufe sind in sogenannten Consumer-Rollen mit 70cm Breite und 1,50 - 2,00 m Länge. Wobei es für besonders große Geschenke auch Großrollen in 100 cm Breite mit 5,0 - 10 m Länge gibt. Bei der Qualität gibt es große Unterschiede - ob Recyclingpapier, braune Kraftpapiere, gestrichenes Papier oder mit speziellen Lacken und Folien veredeltes Papier. Omas Seidenpapiere sind im Grunde vom Markt verschwunden.

Nachhaltig Geschenke verpacken: Anregungen und Tipps

  • Den Kindern von Anfang an beibringen, Geschenke vorsichtig auszupacken! Kinder werden immer umweltbewusster. Wenn man ihnen erklärt, dass man das Papier wieder- oder weiterverwenden möchte, leisten die Kleinen gerne ihren Beitrag und sind beim Öffnen vorsichtiger. Wenn man mit ihnen am zweiten Weihnachtsfeiertag noch eine kleine Bastel-Session einlegt und aus dem Papier etwas Schönes gestaltet, hat man auch gleich Quality-Time mit der Familie verbracht.
  • Stoffschleifen aufbewahren und wiederverwenden! Beim Bügeln aufpassen: vieles, das aussieht wie Stoff, ist aus Plastik und kann schmelzen. Besser zwischen einem feuchten Geschirrhandtuch bügeln. Beim Kauf neuer Schleifen darauf achten, dass sie wirklich aus Stoff sind. Spitzenbänder aus dem Nähbedarf sehen super edel aus und sind meist aus Baumwolle hergestellt. Sie lassen sich prima wiederverwenden oder in anderen Bastelprojekten verwerten.
  • Schöne Geschenkanhänger aus Resten: Tapetenreste, bunte Pappe-Stücke wie z.B. von diversen Verpackungen, Alufolie und sogar die Deckel von Joghurt – es gibt vieles, was man zum Verzieren von Geschenkanhängern verwerten kann, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Auch alte Knöpfe sehen hübsch aus.
  • Naturmaterial ist total im Trend! Tannenzapfen sind als Weihnachtsdeko absolute Klassiker und machen sich prima als Verzierung von Geschenken, z.B. am einem Flaschenhals befestigt. Tannengrün, frisch aus dem Garten (bitte nicht im Wald wahllos abschneiden!) oder vom Floristen sieht nicht nur super aus, es verbreitet auch einen lieblich-weihnachtlichen Duft. Immer Schnüre aus Hanf oder anderen nachhaltigen Materialien benutzen, notfalls Draht, bitte kein Plastik.