Für ein gepflegtes Erscheinungsbild sind schöne Hände ein absolutes Muss. Nicht umsonst lautet ein bekanntes Sprichwort: "Unsere Hände sind wie unsere persönliche Visitenkarte". Sie dienen uns als zwischenmenschliches Medium, sind aber gleichzeitig auch wichtige Werkzeuge im Alltag und - im Gegensatz zu unserem restlichen Körper - fast rund um die Uhr äußeren Einflüssen ausgesetzt: Sonne, Wind, Wetter, Hausarbeiten und ständiges Händewaschen sind nur wenige Punkte auf einer langen Liste, die unsere Hände strapazieren und zu einer schnelleren Hautalterung führen können. Trotz allem pflegen wir unsere Hände meist nicht so, wie sie es verdienen und das obwohl gerade sie so viel über unseren Lebensstil verraten. Mit einfachen Tipps können Sie Ihre Hände optimal pflegen und den täglichen Strapazen entgegenwirken!

Die richtige Seife nutzen

Regelmäßiges Händewaschen ist eine Notwendigkeit, um unsere Gesundheit zu schützen und Infektionen vorzubeugen. Da viele Seifen die Haut austrocken, empfiehlt es sich hier, auf milde Seifen zurückzugreifen, die die Haut nicht entfetten. Zum Händewaschen sollte außerdem nur lauwarmes Wasser verwendet werden, da heißes Wasser die schützende Fettschicht löst und unsere Haut austrocknen lässt.

Regelmäßig eincremen

Mindestens 1-2-mal täglich sollten unsere Hände gut eingecremt werden, um der Haut Fett und Feuchtigkeit wiederzugeben. Shea Butter oder Panthenol sind wahre Allroundtalente gegen gestresste und trockene Haut und somit auch oftmals in Handcremes enthalten. Shea Butter reguliert den Feuchtigkeitsgehalt der Haut und wirkt sowohl rückfettend, als auch beruhigend - trockene Haut erhält so ihre Geschmeidigkeit wieder. Panthenol fördert die Produktion von Hautzellen, beschleunigt so die Regenerationssprozesse und wirkt zudem auch entzündungshemmend. Aber das ist noch lange nicht alles: Der Wirkstoff sorgt auch dafür, dass die Haut ihre Elastizität behält, gut durchfeuchtet ist und die natürliche Hautbarriere vor Störungen geschützt wird.

Um Hautalterungen entgegenzuwirken, hat sich bei strapazierten Händen das Coenzym Q10 als Inhaltsstoff bewährt, da es die hauteigenen Zellprozesse fördert und so die Haut regeneriert. Am besten die Handcreme z.B. auf den Schreibtisch oder das Waschbecken stellen. So gerät sie nicht in Vergessenheit und das Eincremen wird zum alltäglichen Ritual.

Handmassage gönnen

Unsere Hände machen keinen Urlaub, sie sind permanent im Einsatz. Eine tägliche Handmassage ist daher eine absolute Wohltat! So kommen auch sie für ein paar Minuten zu einer verdienten Pause. Die Handmuskeln werden bei einer Massage entkrampft und die Durchblutung gefördert. Tipp: Die Massage lässt sich super mit dem Eincremen verbinden. Einfach in kreisenden Druckbewegungen die Hände von der Handwurzel über den Handballen massieren und dann jeden einzelnen Finger durchgehen.

Hände von alten Hautschüppchen befreien

Unsere Haut freut sich über ein monatliches Peeling. Alte Hautschüppchen werden sanft entfernt und zum Vorschein kommen gepflegte und zarte Hände. Peelings kann man übrigens ganz leicht selbst machen. Einfach etwas Kaffeepulver mit 5 Esslöffel Zucker und 3 Esslöffel Honig mixen und die Hände sanft damit abrubbeln. Das Koffein fördert die Durchblutung und glättet die Haut. Danach die Hände gründlich eincremen. Das Peeling reinigt nicht nur, sondern öffnet auch die Poren. So können die pflegenden Wirkstoffe der Creme noch besser von der Haut aufgenommen werden.

Intensive Pflege über Nacht

Wer unter besonders trockener Haut leidet, kann seinen Händen einmal pro Woche eine zusätzliche Auszeit gönnen. Einfach eine extra dicke Schicht Handcreme auftragen, Baumwollhandschuhe (z.B. aus dem Drogeriemarkt) überziehen und das ganze über Nacht einwirken lassen. Et voilà, am nächsten Morgen sind die rauen Hände passé.