Im Herbst wird der Pflegeaufwand auf dem Friedhof übersichtlicher: Das Grab wird aufgeräumt, die Gehölze geschnitten und das Unkraut ein letztes Mal gezupft. Die meisten Gräber werden nun mit Gestecken für die Gedenktage im November geschmückt.

Zeitgleich können diese letzten Besuche auf dem Friedhof aber auch dazu genutzt werden, die Grabfläche schon für das nächste Jahr vorzubereiten: Denn Zwiebelblumen, die im Frühling blühen sollen, müssen jetzt in die Erde gebracht werden.

Ob Narzissen, Tulpen oder Spanische Hasenglöckchen - mit geringem Aufwand an Zeit und Geld sieht das Grab zu Beginn des Jahres fröhlich anders aus, und der Besuch auf dem Friedhof wird zur besonderen Freude.

Verschiedene Blumenzwiebelsorten können geschickt kombiniert werden. Wenn man den Blütezeitpunkt beachtet, kann man im Frühjahr über viele Wochen immer wieder neue Blüten entdecken.

Tulpen zur Grabdekoration

Chloe Morgan/iStock/Getty Images Plus

Tulpen sorgen im Frühjahr für Farbtupfer auf dem Grab.

Auch zwischen Bodendeckern

Blumenzwiebeln lassen sich mit einem einfachen Schippchen in die Erde bringen. Wie viele man wählt, ist natürlich abhängig von der Größe des Grabes. Je nach Gestaltung und Grundbepflanzung bieten sich unterschiedliche Arten und Sorten an.

Ist die Grabfläche mit komplett mit Bodendeckern wie Efeu oder dem Kleinen Immergrün gestaltet, muss man die Zwiebeln im Herbst tief genug zwischen die bestehende Bepflanzung in den Boden drücken. Die Frühblüher wachsen dann im Frühling durch die geschlossene Pflanzendecke und ziehen sich nach der Blüte wieder zurück.

Einmal gepflanzt, erscheinen die meisten Zwiebelblumen in jedem Frühjahr erneut. Viele vermehren sich im Laufe der Zeit sogar und lassen dann einmal im Jahr einen zauberhaften Blütenteppich entstehen.