Frisches Obst und Gemüse aus der Region: Das gibt es montags, mittwochs, freitags und samstags auf dem Tübinger Wochenmarkt – und das seit mehr als 800 Jahren. Das Stadtmuseum widmet ihm deshalb die neue Mitmach-Familienausstellung „Schon immer fresh – der Tübinger Wochenmarkt“.

Veranstaltungdetails

Frisches Obst und Gemüse aus der Region: Das gibt es montags, mittwochs, freitags und samstags auf dem Tübinger Wochenmarkt – und das seit mehr als 800 Jahren. Das Stadtmuseum widmet ihm deshalb die neue Mitmach-Familienausstellung „Schon immer fresh – der Tübinger Wochenmarkt“. Die Ausstellung läuft vom 23. Februar bis 22. September 2024.

Die Ausstellung blickt hinter die Kulissen: Sie taucht in die 800-jährige Geschichte des Wochenmarkts ein und zeigt, wie er sich vom Lebensmittelversorger der Stadt zum Ort von Flair und bewusstem Konsum regionaler Spezialitäten entwickelt hat. Sie verdeutlicht die Jahrhunderte übergreifende Verflechtung von Markt und Stadt. Sie zeigt, welche Menschen den Markt möglich machen und gemacht haben. Dank der Unterstützung von Tübinger Wochenmarktbeschicker_innen präsentiert die Ausstellung einen lebendigen Einblick in den Alltag und die Herausforderungen des Wochenmarkts heute.

Zu sehen sind originale Objekte aus dem Marktalltag der vergangenen Jahrhunderte: Die Marktordnung aus dem Jahr 1849 zeigt, welche Waren es früher in Tübingen zu kaufen gab. Schürzen, historische Waagen und sogar ein Markttagebuch eines Beschickers geben einen lebendigen Einblick in das Treiben im Zentrum Tübingens heute und in der Vergangenheit. Zu sehen sind auch Münzen, mit denen auf dem Markt gehandelt wurde, darunter die erste Tübinger Münze: der Tübinger Pfennig aus dem 12. Jahrhundert.

An Marktständen in der Mitte der Ausstellung wird die Geschichte mit den eigenen Händen erlebbar. Hier können kleine und große Besucher_innen die Entwicklung der Preise, Gewichte und Waren spielerisch entdecken. In Mitmachstationen kann man mit alten Waagen wiegen, Lebensmittel einen Preis geben und erraten, welche Waren es in den vergangenen Jahrhunderten auf dem Wochenmarkt zu kaufen gab. Ein Eintauchen in die Geschichte des Tübinger Wochenmarkts wird in historischen Filmen aus dem 20. Jahrhundert möglich. Der älteste Film ist über 100 Jahre alt und stammt aus dem Jahr 1915. An einem Marktstand für Kinder können die Kleinsten selbst Markt spielen und in die Rollen von Kund_innen, Beschicker_innen und Marktmeister_innen schlüpfen.

Ein eigener Ausstellungsbereich widmet sich dem Markt als sozialem Zentrum Tübingens. Nach einem Aufruf trugen Tübinger_innen in den vergangenen Monaten zahlreiche Markt-Geschichten ins Museum. Dutzende Anekdoten, berührende und lustige Erzählungen wurden gesammelt und können nun in einem gemütlichen Sitzbereich vor einer historischen Rathauskulisse gelesen und gehört werden. Aber auch die Besucher_innen sind gefragt: Sie können ihre eigenen Markt-Geschichten selbst aufschreiben und direkt einsprechen.

Abschließend reflektiert die Ausstellung den Lebensmittelkonsum in Tübingen. Welche Rolle unsere alltäglichen Entscheidungen beim Einkaufen spielen, wird spielerisch an einer acht Meter langen Kugelbahn sichtbar: Besucher_innen können aus drei kugelförmigen Äpfeln wählen. Während sich die Kugel auf ihren Weg auf der für sie passenden Bahn macht, kann man nachlesen, welche Unterschiede es bei Anbau, Transport und Verpackung gibt, wenn man einen Apfel aus regionalem Anbau auf einer Streuobstwiese, einen Apfel von einer Apfelplantage aus Südtirol und einen Apfel aus Neuseeland miteinander vergleicht. Am Ende der Ausstellung können die Besucher_innen ihren eigenen Wochenmarkt der Zukunft beschreiben und aufzeichnen.

Tübingen

Wochenmarktausstellung

Tübingen

Wochenmarktausstellung

Charles F. Flower, Tübingen. Rathaus und Marktplatz, 1906, Postkarte

Tübinger Wochenmarkt 1906

Foto Barbara Honner

Wochenmarkt Tübingen

Foto Barbara Honner

Wochenmarkt Tübingen

Tübingen

Wochenmarktausstellung
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Weitere Informationen zur Veranstaltung: www.tuebingen.de/stadtmuseum/

Termine

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