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Der Trompete spielende Osterhase

Das Erzieherinnen-Team der Bühl-KiTa Besigheim hat seinen Kindern ein besonderes Erlebnis zu Ostern geboten. Gemeinsam wurde von Dagmar Schweiker, Bettina Ulmer, Tanja Petermann und Stefanie Staudacher ein Osterspaziergang organisiert. Dabei lernten die Kinder verschiedene Elemente aus der biblischen Ostergeschichte kennen. Es wurde über den Einzug Jesu in Jerusalem, seinen Tod und seine Auferstehung berichtet. Beim Lauf durch die Stadt wurden die Geschichten wunderbar mit der Stadthistorie verbunden. So wurde der Einzug mit dem Gang durch das Stadttor symbolisiert. Am Marktbrunnen wurde von der Fußwaschung berichtet, die im Johannesevangelium des Neuen Testaments als Handlung Jesu an seinen Jüngern beschrieben wird. Über die alte Stadtmauer erreichten die 33 Kinder dann den Hof der Musikschule, den früheren Pfarrgarten.

Dort erzählte Dagmar Schweiker über Jesu Verhör vor Hannas und Kaiphas und die Verleugnung des Petrus. Im Angesicht der historischen Mauern und der vergitterten Fenster des Steinhauses wurden die Kinder ganz andächtig. Die Stimmung wurde von Dagmar Schweiker aufgelockert, als sie die Kinder fragte, ob sie denn glauben würden, dass es einen Trompete spielenden Osterhasen geben würde. Mit einem lauten „Nein“ waren die Kinder sich einig und gerieten sofort ins Zweifeln, als aus dem Fenster im dritten Stock der Musikschule auf einer Trompete gespielt „Fuchs du hast die Gans gestohlen“ erklang. Beim zweiten Vers sangen und klatschten alle Kinder begeistert mit. Die Freude war groß, als die Kinder von den Verwaltungsmitarbeitern der Musikschule, Melanie Mannino und Volker Hertneck, kleine Schokoladen-Osterhasen in einem großen Bastkorb überreicht bekamen.

Während die Kinder beim Weg in die Stadtkirche noch rätselten, ob tatsächlich der Osterhase musiziert hat, erklärte ein Junge: „Erstens können Osterhasen gar keine Trompete halten und zweitens war das bestimmt der Chef der Musikschule – der spielt nämlich Trompete“.