Die Arbeitswelt wird immer hektischer – gleichzeitig ist den Menschen eine optimale Work-Life-Balance immer wichtiger. Wer nach einem harten Arbeitstag nach Hause kommt oder eine anstrengende Woche hinter sich hat, möchte entspannen, durchatmen und neue Kraft tanken. Stress macht auf Dauer krank – deshalb ist es wichtig, gezielt eine Auszeit zu nehmen und sich etwas Gutes zu tun. Wissenschaftler bestätigen, dass der Körper dann viele Glückshormone ausschüttet, welche die Leistungsfähigkeit steigern, das Immunsystem stärken und die Muskulatur lockern.

Nichts ist dabei entspannender als ein paar Stunden im Wellness-Spa. Dieses muss sich nicht in einem weit entfernten Hotel oder Kosmetikstudio befinden – sondern kann im eigenen Badezimmer liegen! Mit ein paar Tipps und Tricks wird das eigene Bad zur stimmungsvollen Wellness-Oase, in die man sich abends nach einem anstrengenden Tag oder am Wochenende zurückziehen kann.

Vorbereitung: Abschalten

Die Zeit zwischen Arbeitsende und Spa-Zeit kann z.B. für Sport genutzt werden, um durch richtiges Auspowern bereits Stress abzubauen. Auch ein langer Spaziergang in der Natur kann helfen, schon einmal in Wellness-Stimmung zu kommen und abzuschalten. Dabei den Musicplayer einfach mal zu Hause lassen – und den Geräuschen der Natur und den gleichmäßigen eigenen Schritten lauschen. Das sorgt für innere Ruhe.

Abtauchen!

Nichts ist entspannender als ein heißes Bad. Die Temperatur des Badewassers sollte jedoch nicht über 37 Grad liegen, sonst könnte das Bad eine zu ermüdende statt entspannende Wirkung haben und die Haut austrocknen. Die Dauer sollte dabei nicht über 20 Minuten liegen. Ein Badezusatz kann eine zusätzliche Entspannung bringen, ebenso das Einsetzen von Aromen. Gerüche wie Lavendel, Rosen oder Mischformen helfen beim Abschalten, Eukalyptus kann in der kalten Jahreszeit Erkältungen vorbeugen.

Entspannung im eigenen Bad

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Holz-Trend im Bad

Holz wirkt warm und einladend – und ist damit ein angenehmer Gegenpart zum typischen Weiß des Badezimmers. Ein dunkler Holzboden ist dabei nicht nur ein farblich interessanter Kontrast zum meist hellen Badezimmer, sondern allgemein eine perfekte Grundlage für alle Barfußbereiche, was den Wohlfühlfaktor steigert. Aufgrund der Feuchtigkeit sind jedoch nicht alle Holzarten fürs Bad geeignet.

In Stimmung kommen

Wichtig für die Ent„Spa“nnung: eine stimmungsvolle, einladende Atmosphäre. Duschprodukte auf dem Badewannenrand, verstreute Kosmetikartikel etc. verbreiten optische Unruhe. Besser ist es, die Beauty-Produkte ordentlich zusammenzustellen, in hübschen Kisten oder Boxen aufzubewahren oder in einen Schrank zu räumen. Der neu gewonnene Platz kann für die Wellness-Session mit Kerzen, Ölen oder auch Blumen dekoriert werden.
Das grelle Badezimmerlicht bleibt im Home-Spa ausgeschaltet, dafür kommen Duftkerzen oder Teelichter zum Einsatz, die für Wellness-Stimmung sorgen. Mit modernen LED-Leuchten ist es möglich, die Helligkeit und Farbe des Lichtes zu regulieren. Kühle Töne wie Blau und Grün haben dabei eine beruhigende, warme Farben wie Rot und Gelb eine belebende Wirkung. Leise Entspannungsmusik im Hintergrund kann beim Durchatmen und Relaxen helfen. Massage-Handschuhe oder –Bürsten fördern die körperliche Entspannung und sind zudem gut für die Haut.

Wenn’s ein bisschen luxuriöser sein darf…

Natürlich kann das Badezimmer auch im großen Stil in ein Spa verwandelt werden. Eine kleine Sauna kann heutzutage einfach ins Bad integriert werden und benötigt dabei nicht unbedingt mehr Platz als eine Badewanne. Eine große Badewanne mit Massagedüsen ist nicht nur wohltuend, sondern fördert auch die Durchblutung, Kreislauf und Stoffwechsel werden angeregt, die Muskulatur wird gelockert. Noch komfortabler wird es in großen Floating-Wannen, die das befreiende, entspannende Gefühl vermitteln, im offenen Wasser zu schweben.