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Eine lange und ereignisreiche Historie

Bärenschlössle mit Bärensee

Blick auf die Sonnenterasse des Bärenschlössle mit schöner Bärenstatue

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Blick auf die Sonnenterasse des Bärenschlössle mit schöner Bärenstatue

Durchatmen in der Natur

(haf). Stuttgart ist nicht nur eine Großstadt, sondern hat auch einige grüne Oasen zu bieten. Dazu gehören das Bärenschlössle nebst Bärensee im Rot- und Schwarzwildpark im Westen Stuttgarts.

In einem Naturschutzpark liegend, lädt die Gegend rund um das Bärenschlössle mit ihren Wegen und Verzweigungen sowie den zugehörigen Parkseen (Bärensee, Neuer See, Pfaffensee) vor allem zum Wandern, Radfahren, Joggen oder auch einfach nur zum Verweilen ein. Bei herrlichem Wetter entspannt dasitzen, die Landschaft bewundern, die Seen betrachten, durchatmen inmitten der Natur – all das ist hier möglich.

Video zeigt Luftaufnahmen vom Bärenschlössle und des Bärensees

Wer dabei eine Zwischenmahlzeit zur Stärkung benötigt, wird im historischen Bärenschlössle fündig. Denn dort ist ein Restaurant angesiedelt. Regionale wie internationale Gerichte, Klassiker wie Maultaschen oder Linsen und Spätzle, aber auch vegane oder vegetarische Gerichte, stehen hier auf dem Speiseplan. Die angebotenen Wildgerichte werden in der Regel aus der regionalen Jagd gewonnen. Bei gutem Wetter wird das Angebot an Sonn- und Feiertagen um Gegrilltes erweitert. Im Winter soll Glühwein für eine Wohlfühlatmosphäre sorgen.

Besucher vor dem Bärenschlössle

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Besucher vor dem Bärenschlössle

Inmitten des Parks

Eingebettet ist das Bärenschlössle inmitten des Parks. Vom Biergarten aus lässt sich die Natur- und Seenlandschaft bestaunen und ein Blick auf den Bärensee genießen. Der Bärensee wurde 1618 künstlich angelegt. Er diente wie die anderen beiden Parkseen zur Trinkwasserversorgung in der damaligen Zeit. Große Birken und Trauerweiden spenden entlang der Wanderwege um den See auch im Hochsommer ausreichend Schatten. Nicht unweit entfernt vom Gasthaus ist auch das Rotwildgehege, wo sich unter Umständen der ein oder andere Hirsch entdecken lässt.

Das Bärenschlössle blickt auf eine lange, ereignisreiche Geschichte zurück. Erstmals wurde es 1768 unter Herzog Carl Eugen von Reinhard Ferdinand Heinrich Fischer erbaut. 1817 riss König Karl Wilhelm I. das Schloss ab, da er lieber einen Jagdpavillon errichten ließ. Der Park wurde daraufhin zum Wildgehege ausgebaut und für Schaujagden genutzt. 1943 zerstörte eine Brandbombe den Pavillon. Die Neuerrichtung des „Schlössles“ erfolgte 1963.

Blick auf den Bärensee

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Blick auf den Bärensee

Ein kulinarischer Ausflugspunkt

Seit 1964 dient das Gebäude als kulinarischer Ausflugspunkt. Doch 1994 zerstörte ein Brand das Schloss erneut. Daraufhin wurde es so originalgetreu wie möglich wieder nachgebildet und drei Jahre später wiedereröffnet. Seitdem finden die Spaziergänger wieder einen guten Platz, um eine kulinarische Pause einzulegen.
Ihren Namen haben Bärenschlössle und Bärensee im Übrigen vom Bärenbach (heute Bernhardsbach), der in der Nähe des Schlosses floss.