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Am Ufer des Bodensees

Neues Schloss Meersburg

Neues Schloss Meersburg

Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Nina Kreckel

Anfang des 16. Jahrhunderts verlegten die Fürstbischöfe von Konstanz ihre Residenz aus der protestantisch gewordenen Bischofsstadt nach Meersburg, wo sie vorerst in der Burg residierten. Im Jahre 1710 begann dann Fürstbischof Johann Franz Schenk von Stauffenberg östlich der Burg mit einem Neubau, dem „Neuen Schloss“. Um dem gesteigerten fürstlichen Repräsentationsbedürfnis der Barockzeit gerecht zu werden, wurde der Bau später erweitert und prächtig ausgebaut.

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Reizvoll über dem Bodensee gelegen, bildet das Neue Schloss Meersburg heute noch den Mittelpunkt der malerischen Altstadt von Meersburg. Der hinreißende Panoramablick von der Schlossterrasse aus über den Bodensee bis zu den Gipfeln der Alpenkette begeistert die Besucher.

Neues Schloss Meersburg

Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Arnim Weischer

Löwen, Götterfiguren, Laternen und Vasen schmücken den Aufgang.
Neues Schloss Meersburg

Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Achim Mende

Das Schloss ist hoch über dem Bodensee gelegen und bietet einen imposanten Blick auf den Bodensee.
Neues Schloss Meersburg

Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Arnim Weischer

Die Fürstbischöfe von Rodt waren begeisterte Sammler von Muscheln, Schnecken, Mineralien und Fossilien
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Eine der originellsten Barockresidenzen

Die barocke Residenz der Fürstbischöfe von Konstanz hat seit ihrer Erbauung nichts von ihrer Schönheit eingebüßt. Die Welt des barocken Hoflebens und seine Pracht erleben: Das bietet ein Besuch im fürstbischöflichen Residenzschloss. Schon das von Balthasar Neumann geplante und von Johann Caspar Bagnato vollendete Treppenhaus beeindruckt mit seinen Statuen und dem prächtigen Deckengemälde. Es führt direkt zur Beletage mit den Privaträumen, den Staatsappartements und dem Spiegelsaal.

Sehenswert sind auch die Stuckaturen an den Decken, die zu den schönsten ihrer Art in Baden-Württemberg zählen. Sie zeigen religiöse, geschichtliche, sinnbildliche, höfische und alltägliche Bilder – meist höchst amüsant dargestellt. Zu sehen sind zudem Exponate zur Jagd, Musik und Festkultur sowie ein Naturalienkabinett, das bereits im 18. Jahrhundert berühmt war.

Die Gartenterrasse und der Teepavillon

Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Helmuth Scham

Der Teepavillon befindet sich im unteren Gartenparterre. Er ist von dem Garten des 18. Jahrhunderts erhalten geblieben.
Ein Blick in den Spiegelsaal des Neuen Schlosses, dem Herzstück der Beletage.

Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Arnim Weischer

Ein Blick in den Spiegelsaal des Neuen Schlosses, dem Herzstück der Beletage.
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Einen perfekten Ausklang des Schlossbesuches bietet die Terrasse mit der barocken Gartenanlage, einem eleganten Lustpavillon und dem beeindruckenden Panoramablick weit über den Bodensee bis hin zu den Alpen.

Weitere Informationen zum Neues Schloss Meersburg finden Sie auf der Homepage des Schlosses sowie die gesamten Informationen auf der Homepage der "Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg".