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Erbschleicherexpress

Zahnradbahn Zacke

Zacke Seilbahn

SSB Stuttgart

Die Stuttgarter Zahnradbahn fährt seit 1884. Sie diente vor allem als „Arbeiterbahn“ von den Filderorten in die „Residenz“. Außerdem beförderte sie Feldfrüchte und Milchkannen zum Markt und Baustoffe in die aufstrebende Landeshauptstadt. Damit wurde – wenn auch mühsam – Geld verdient, und so hat sie nicht der Staat erbaut, sondern zwei Unternehmer: Emil Kessler, Gründer der Maschinenfabrik Esslingen, und Karl Kühner, Ziegeleibesitzer aus Degerloch.

Kesslers Fabrik als "Systemhaus" lieferte alles aus einer Hand – die aufwändigen Gleisanlagen, die raffinierten Lokomotiven und die dazugehörigen Wagen. Immerhin war „Esslingen“ der weltweit zweitgrößte Hersteller von Zahnradbahnen.

Zacke Seilbahn

SSB Stuttgart

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Heute gehört Stuttgarts Zahnradbahn zu den vier letzten ihrer Art in Deutschland – neben der Drachenfels-, der Zugspitz- und der Wendelsteinbahn. Und sie ist die einzige davon, die dem täglichen Alltagsbetrieb einer Großstadt dient und „für ein Taschengeld“ befahren werden kann.

Die prächtige Aussicht ist dennoch „im Preis drin“ – und das ganze Jahr ein Erlebnis!

Von den historischen Fahrzeugen aus dem Jahre 1935 bzw.1898 (Triebwagen und Vorstellwagen) steht ein kompletter Zug in der Straßenbahnwelt.

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