Besonders in der dunklen Jahreszeit steigt das Bedürfnis nach wohliger Atmosphäre. Ein Garant dafür sind lodernde Flammen. Brennersysteme mit Ethanol lassen sich nahezu überall positionieren. Bei der Anschaffung sollte sowohl auf robuste Verarbeitung und Technik, als auch auf qualitativ hochwertigen Brennstoff geachtet werden.

Ethanolöfen benötigen Sauerstoff

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Beim Betrieb von Ethanolöfen ist auf eine ausreichende Belüftung für die Sauerstoffzufuhr zu achten.

Sicherheit im Fokus

"Empfehlenswert sind entweder massive Standgeräte mit hohem Eigengewicht oder wandhängende Brenner sowie Deckenmontagen mit stabiler Befestigung", so Dipl.-Ing. Frank Kienle, Geschäftsführer des Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. (HKI). Vor der ersten Inbetriebnahme ist die Bedienungsanleitung des Herstellers zu beachten.

Diese sollte klare Sicherheitshinweise - insbesondere zum Anzünden, zur Belüftung und zur notwendigen Abkühlzeit vor dem Nachfüllen des noch heißen Kamins beinhalten. Am besten lässt man sich die Funktionsweise beim Kauf im Fachgeschäft genau erklären. Von Billigangeboten oder instabilen Tischfeuern rät der Verband ab.

Saubere Verbrennung nach DIN-Norm

Bei Ethanol-Feuerstellen mit moderner Brennertechnik, hochwertigem Brennstoff und Prüfung nach DIN-EN 16647 entstehen praktisch nur Wasserdampf und Kohlenstoffdioxid.

Und während die Flammen entzücken, ist für die Luftqualität auf eine regelmäßige, ausreichende Belüftung des Aufstellraumes zu achten. Denn wo Feuer ist, wird Sauerstoff benötigt.