Mit seiner App gegen Tinnitus macht Sonormed, ein Medizintechnikunternehmen mit Schwerpunkt digitale Audiologie, eine erprobte Therapieoption für Tinnitus ab sofort überall und für jeden verfügbar. Das erfahrene Entwicklerteam aus Ingenieuren und Tontechnikern bietet mit dieser App erstmals einen integrierten audiologischen Ansatz, der sich von isolierten Lösungen abhebt.

Kombination aus Technik und lokalem Hörgeräteakustiker

Die App kombiniert die Kompetenz der lokalen Akustiker vor Ort mit der innovativen Technologie und optional mit der Hardware Sennheisers: Audiologie, Technologie und Hardware sind in einem Konzept vereint. Die neue mobile health App mit dem Namen Tinnitracks macht es ab sofort möglich, diese innovative Therapielösung auch mit dem Smartphone zu nutzen und ist weltweit erstmalig in dieser Form verfügbar.

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Therapieansatz erfolgsversprechend

Die Therapieoption basiert auf einem der erfolgversprechendsten Ansätze im täglichen Kampf gegen den störenden Ton im Ohr − dem so genannten Tailor-Made-Notched-Music-Training (TMNMT). In klinischen Studien bewiesen Wissenschaftler der Universität Münster, dass das menschliche Gehirn in der Lage ist, die Lautstärke des Tinnitus-Tons zu reduzieren, wenn es mit speziell gefilterter Musik trainiert wird. Die Tinnitracks App „made in Germany“ verspricht durch das Hören der gefilterten Lieblingsmusik eine erhöhte Therapietreue.

Ursache wird direkt im Hörzentrum bekämpft

In der Hörrinde des Gehirns kann so der Lernprozess angestoßen werden, der zu einer Linderung des Tinnitus-Tons bei den Betroffenen führt. So bekämpft Tinnitracks die Ursachen des subjektiven, tonalen Tinnitus im Hörzentrum. Dabei nutzt die App die persönliche Lieblingsmusik des Betroffenen für die individuelle und flexible Behandlung. Etwa drei Millionen Deutsche leiden nach Schätzungen von Experten unter Tinnitus. Für sie wurde die App Tinnitracks entwickelt.

Was kann die App gegen Tinnitus?

Tinnitus lindern, wie die Studien belegen, da sie die wissenschaftlichen Parameter erfüllt.

Sie ist, Internetverbindung für den anfänglichen Up- und Download der Musikdateien vorausgesetzt, überall und zu jeder Zeit anwendbar und überlässt es dem Nutzer, wann und wo er seinen Tinnitus behandelt. Betroffene können die Behandlung des Tinnitus so ohne Probleme in ihren Alltag integrieren und fühlen sich nicht stigmatisiert. Für die Therapie filtert Tinnitracks die individuelle Tinnitus-Frequenz aus den Musikdateien des Nutzers heraus. Die entsprechend umgewandelten Lieder können dann bequem über das Smartphone gehört werden, zuhause oder unterwegs.

Die App ist sowohl als Android-Version für Google-Smartphones als auch als iOS-Version für Apple iPhones verfügbar und somit auf fast allen Smartphones nutzbar.

Hinter der App steht ein zertifiziertes und bereits mehrfach ausgezeichnetes Medizinprodukt, das nun endlich auch außerhalb von klinischen Studien Betroffenen die Möglichkeit zur selbstbestimmten Therapie gibt. Die App schafft erstmals Zugang zum TMNMT in der breiten Praxis, wobei die Therapievoraussetzungen, die die Wissenschaftler definierten, mithilfe einer ausgefeilten Technologie automatisiert umgesetzt wurden. 

Die Tinnitus-Therapie kann beginnen

Alles, was Betroffene vor dem Start ihrer individuellen Tinnitus-Therapie tun müssen, ist, den subjektiven, tonalen Tinnitus beim Arzt diagnostizieren zu lassen, um andere Ursachen medizinisch ausschließen zu können. Dann kann die Frequenz des individuellen Tinnitus-Tons beim fachkundigen Hörgeräteakustiker bestimmt werden. Im nächsten Schritt wird die Frequenz in der App eingegeben. Dann heißt es Lieblingsmusik aussuchen und einmalig über WLAN oder das Handynetz senden, so viele Titel wie gewünscht. Umgehend prüft Tinnitracks, ob die Songdateien für die Therapie geeignet sind und wandelt sie in Echtzeit für den Einsatz auf dem Smartphone um. Die hochkomplexe Filterung, Analyse und Optimierung findet auf den Servern von Sonormed statt, so dass der Stromverbrauch des Smartphones dem des normalen Abspielens von Musik auf dem Gerät entspricht. Täglich 90 Minuten Zuhören über einen Zeitraum von mindestens vier Monaten kann schon eine spürbare Besserung bringen. Die App zeigt die Behandlungsdauer an, so weiß der Nutzer automatisch, wann er die empfohlene tägliche Trainingszeit erreicht hat.

Jörg Land, Gründer und Geschäftsführer der Sonormed: „Die App ist das Ergebnis zweijähriger Ingenieursarbeit. In die Entwicklung sind die Erfahrungen mit unserer Web-Lösung eingeflossen, die etablierte Grundtechnologie und der direkte Austausch mit unseren Kunden sowie die Ergebnisse der Zusammenarbeit mit HNO-Ärzten und Hörakustikern. Die Entwicklung des Produkts bis zur Marktreife war dank der Anerkennung und der finanziellen Unterstützung öffentlicher Institutionen möglich.“

Tinnitracks auf Rezept

Mittlerweile gibt es auch bereits einige Krankenversicherung, die die Kosten für diese Therapieform zur Freude Ihrer Patienten nun übernimmt bzw. bezuschusst. Informationen hierzu finden Sie entweder auf der Tinnitracks-Homepage oder bei Ihrer jeweiligen Krankenversicherung.