Wir wissen es eigentlich alle, dass Bewegung gesund ist. Wenn da nur nicht dieser „innere Schweinehund“ wäre, den es zu überlisten gilt. Denn wer hat schon Lust, dass die Muskeln brennen und der Muskelkater sich bemerkbar macht? Lieber sitzen wir Tag für Tag im Auto, im Büro oder auf der Couch und arbeiten daran, wie wir uns noch mehr Arbeit und Mühe ersparen können. Dabei ist die Wissenschaft sich einig: Bewegung ist gesund und reduziert nebenbei auch noch Stress.

Bewegung ist in jedem Alter unverzichtbar

Wenig verwunderlich also, dass das Bundesministerium für Gesundheit eine Empfehlung für Bewegung und Bewegungsförderung aufgestellt hat.

Alter und Art der Bewegung

  • Kleinkinder: Komplett freie und uneingeschränkte Bewegung.
  • Kindergartenkinder: Circa 180 Minuten pro Tag unterschiedliche Bewegung.
  • Grundschulkinder und Jugendliche: 30 Minuten intensive Bewegung, 60 Minuten alltägliche Bewegung. An drei Tagen in der Woche zusätzlich höhere körperliche Belastung.
  • Erwachsene: 150 Minuten pro Woche moderates Training / 75 Minuten pro Woche intensive Bewegung. Zwei bis drei Tage pro Woche muskelstärkende Übungen, für ältere Menschen eignen sich zusätzlich Gleichgewichtsübungen.

Positive Auswirkungen garantiert

Gerade gestresste Menschen sollten die Möglichkeit nutzen, sich beim Sport richtig auszupowern. Bewegung fördert nachweislich die Ausschüttung verschiedenster Neurotransmitter. Diese machen uns wach, konzentriert, glücklich und stärken unsere Psyche. Doch nicht nur unsere seelische Gesundheit, sondern auch das körperliche Befinden profitieren. Ohne Bewegung baut unser Körper ab und wir werden träge. Mit Bewegung hingegen, werden überschüssige Fette verbrannt und der Muskelaufbau vorangetrieben. Unsere Organe arbeiten effizienter, da sie ausreichend mit Sauerstoff versorgt sind und besser durchblutet werden.

Grünes Obst und Gemüse, Sportgeräte und Stethoskop, Symbolbild

udra/ iStock / Getty Images Plus

Das Gesamtpaket zählt: Zum Sport gehört auch eine gesunde Ernährung.

Viele meiden Sport fast schon systematisch, da er durchaus anstrengend sein kann. Jedoch sollte jedem gesagt sein, dass gerade diese Anstrengung nicht nur Krankheiten vorbeugt, sondern auch das Immunsystem positiv beeinflussen kann. Die Neurotransmitter, die beim Sport ausgeschüttet werden, sind beispielsweise ein wirksames Gegenmittel bei Depressionen. Ebenfalls stärkt Sport den ganzen Körper, vom großen Muskel bis in das kleinste Blutgefäß. Somit wirkt Sport effizient gegen Gelenkprobleme, Rückenbeschwerden und auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Das Gesamtpaket ist wichtig

Wer sich stets träge und energielos fühlt, sollte eventuell einen kritischen Blick auf seine Ernährung werfen. Eine gesunde Ernährung ist ein wesentlicher Grundbaustein im Hinblick auf das allgemeine körperliche Wohlbefinden. Jedoch reicht der kleine Salat neben der großen Pizza nicht aus. Wer sich wirklich auf Dauer fit und auch automatisch motiviert für Sport fühlen möchte, der kann durch eine Ernährungsumstellung in Kombination mit zusätzlichen Präparaten viel erreichen.

Auf den Körper hören

Ob Schwimmen, Rad fahren oder Boxen, die Sportart ist nebensächlich. Jedoch ist es wichtig auf seinen Körper zu hören und ihm sowohl vor als auch nach dem Sport zu geben, was er braucht. Ein entspannendes Bad beruhigt beispielsweise den ganzen Körper und lässt alle Anstrengungen abperlen.
Wer sich realistische Ziele setzt, kann viel erreichen und jede zusätzliche Bewegung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wichtiger als die Intensität im Sport ist eindeutig die Regelmäßigkeit.