Seinen Beinamen Goldstadt trägt Pforzheim seit Markgraf  Karl-Friedrich von Baden dort 1767 eine Schmuck-und Uhrenindustire begründete. 1768 wurde eine Goldschmiede-und Uhrmacherschule gegründet. Noch heute besteht die Schule an der Georgsteige und bildet junge Goldschmiede aus.

Aussichtsturm- Hohe Warte 

Wer beim Aussichtsturm Hohe Warte ganz nach oben möchte, muss ganze 192 Stufen nach oben steigen. Mit einer Gesamthöhe von 40 Metern, ist er schließlich der zweithöchste Aussichtsturm des Nordschwarzwalds. Erbaut wurde der Aussichtsturm im Jahre 2002. Gefertigt ist der Aussichtsturm aus Lärchenholz und Stahl. Hinter seiner Planung steht der Heidelberger Architekt Robert Teltschik. 

Aussichtsturm Hohe Warte Pforzheim

Horst Bingemer

Der Aussichtsturm "Hohe Warte" in Pforzheim ist bei Wanderern stets sehr beliebt.

Stadtmuseum Pforzheim 

Das Stadtmuseum Pforzheim erzählt die Geschichte der Stadt vom Mittelalter bis zur Nachkriegszeit. Zu den Ausstellungsstücken des Museums zählen unter anderem eine Druckerpresse aus Zeiten Johannes Reuchlins. Zudem enthält das Museum auch einen Nachbau des Benz-Patent-Motorwagens. Verschiedene traditionelle Gewerbe werden in original getreuen Werkstätten dargestellt. Für den Spätsommer 2024 ist mit der Ornamenta ein Kulturprogramm geplant. Am 13. Mai 2022 hat das Stadtmuseum Pforzheim bereits die Ornamenta Transferium eröffnet, eine Kunstplattform, die das Projekt der Ornamenta eröffnen soll. Auch andere aktuelle Themen werden in Sonderausstellungen dargestellt. 

Das Schmuckmuseum Pforzheim 

Die Schwerpunkte der Ausstellung liegen auf Kleinodien der griechischen oder etruskischen Antike, sowie der Renaissance oder des Barocks. Das Museum befindet sich im Reuchlinhaus, das 1961 erbaut wurde und auch Stadtarchiv, Bücherei und Kunstverein beherbergt. Nachdem das Schmuckmuseum erweitert und umgestaltet wurde, wurde es 2006 wiedereröffnet. Laut seinem Architekten Manfred Lehmbruck sollten in diesem Haus ganz verschiedene Sektoren der Kulturszene untergebracht werden. Bei seinem Namensgeber dem 1452 geborenen Johannes Reuchlin handelt es sich um den berühmtesten Sohn Pforzheims. Er wirkte als Richter und Autor und gilt als einer der Begründer der humanistischen Wissenschaft in Deutschland. 

Goldschmied_Pforzheim

Philiphotographer/E+/GettyImages

Da dort früher viel Goldschmuck hergestellt wurde gilt Porzheim auch als Goldstadt.

Archäologisches Museum Pforzheim

Vor etwa 2000 Jahren entstand Pforzheim als römische Siedlung. Das Museum möchte seinen Besuchenden eine genaue Antwort geben, wie Menschen zu dieser Zeit in Pforzheim und Region lebten. So können Gäste dort nachempfinden, wie sich die Baukunst zu Zeiten der Römer im Vergleich zum Mittelalter weiterentwickelt hat. Oder wie einflussreich die Enz als naheliegendes Gewässer für die Entwicklung der Gemeinde war. Besuchende erwartet ein umfassender Einblick in die Lebenswelt des früheren Portus, das etwa um 260 nach Christus unterging. 

Das DDR-Museum 

Im September 1998 gründete Klaus Knabe das DDR-Museum Pforzheim. Es ist das einzige Museum in Westdeutschland, dass sich im Schwerpunkt mit der Geschichte der ostdeutschen Bundesländer auseinandersetzt. Das Museum besitzt zahlreiche Exponate, die die Geschichte der DDR greifbar machen sollen. Thematisch setzt sich die Einrichtung mit Themen wie der Jugend in Zeiten der DDR, Kontakten zwischen Ost uns West, sowie Gründung und Aufbau der DDR auseinander.  Das Museum ist für Interessierte jeden Sonntag geöffnet, immer um 14 Uhr beginnt eine Führung.  Der Eintritt ist frei. 

Außenansicht des DDR Museums in Pforzheim

DDR-Museum Pforzheim

Im DDR Museum Pforzheim erlebt man die Deutsche Geschichte.

Büchenbronner Aussichtsturm 

Der 25 Meter hohe Aussichtsturm in Pforzheim-Büchenbronn wurde ursprünglich im Sommer 1883 aus Metall und Lärchenholz erbaut. Damit ist er die älteste und architektonischste Metallkonstruktion der Region. Da die Aussichtspattform ursprünglich aus Brettern bestand, war sie auch für unter Schwindel leidende Wanderer geeignet.  Während er erbaut wurde, galt er als nördlichster Aussichtspunkt des Schwarzwaldes. 

Wildtiergehege Büchenbronn

Völlig kostenlos können Besuchende im Wildtiergehege Büchenbronn beispielsweise Luchse, Waschbären und Wildschweine anschauen. Insgesamt beherbergt der Park mehr als 70 Tierarten. Auch Tiere die in der regionalen Wildnis eher nicht anzutreffen, wie beispielsweise Alpakas. Für die kleinsten Gäste warten darüber hinaus auch Spielgeräte an jeder Ecke. An bestimmten, gekennzeichneten Gehegen können Tiere sogar gefüttert werden. Besonders hautnah können junge Tierfans Schweine, Miniponys, Kaninchen, Minischweine oder Hühner auch im Kinderbauernhof erleben. Mit dem Familienfreundlichkeitspreis 2019 wurde das Projekt der Junior Ranger des Wildparks Pforzheim ausgezeichnet.

Luchs von der Seite

www.shutterstock.com/Kev Gregory

Auch geschickte Luchse gehören zu den Tieren, die im Wildtiergehege Büchenbronn zu sehen sind.

Gasometer Pforzheim

Der Gasometer Pforzheim wurde 1912 erbaut und diente der Stadt fast 100 Jahre lang als Gasausgleichsbehälter. Da das Bauwerk auch heute noch als an die Zeiten der Industrialisierung erinnert, steht es unter Denkmalschutz. Während eines Umbaus ist im Gebäude nach Vorgaben des Denkmalschutzes ein etwa 60.000 Kubikmeter großer Raum entstanden, in dem die Panorama-Kunstwerke des Künstlers Yadegar Asisi ausgestellt werden. Besuchende können dort nun die submarinen Welten des Great Baririer Reafs nachempfinden. In verschiedensten Blau- und Grünschattierungen hat Asisi versucht den Lebensraum möglichst originalgetreu darzustellen.

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